Was haben wir denn hier…
Nach dem Wahlcomputer-Desaster in Hessen kommt bei uns hier in Bayern – Mittelfranken! – wohl etwas ähnliches auf uns zu: Barcodes auf dem Kreistagsstimmzettel, wie hier zu sehen ist:
Ob das so schlau ist wage ich zu bezweifeln. Ich habe mich als Wahlhelfer schon vor einiger Zeit freiwillig gemeldet, weil mir der Sinn danach stand, aber über die Anforderung “Laptop mit Windows 95/98/ME/2000/XP” hab ich mich doch etwas gewundert. Ebenso wurde nach Excel geschrieen, also dachte ich, dass man wohl irgendwelche Spreadsheets erstellen müsste. Weit gefehlt, so wie es aussieht, wird jeder Laptop-Besitzer eine “Laserpistole wie aus dem Supermarkt” bekommen, um damit den entsprechenden Kandidaten einzuscannen. Das sind bis zu 60 Stück. Und die Barcodes sind nur ca. 1 cm hoch, deswegen behaupte ich einfach mal, dass es bei einem Abstand von ca. 0,5 cm zum nächsten Listeneintrag einfach zu Verwechslungen bzw. “Verscannern” kommen wird (in Regensburg kommen Barcode-Stifte zum Einsatz, ich hoffe mal, dass die auch bei uns eingesetzt werden, wenn es denn sein muss).
Wieso reichen normale Auszählungen nicht mehr? Wird mit dem Scannertreiber bei mir dann gleich der Bundestrojaner oder eine Wahlfälschungssoftware mitinstalliert? Und wie wollen die mit PRIVAT zur Verfügung gestellten Laptops überhaupt überprüfen, dass da nicht irgendwie rumgespielt wird?
Gefällt mir nicht, die Sache, überhaupt nicht.
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